Endlich AUS!

Ein Gutes hatte der lange Heimweg von der Sightseeing-Tour entlang der GOR dann doch:
Wir sind über das Hinterland zurückgefahren, weil wir uns nicht wieder an der Küste entlang schlängeln wollten und waren davon spontan so angetan, dass wir dort für den nächsten Tag eine Rundfahrt geplant haben.

Eine Top-Entscheidung für unseren letzten Tag!
Wir hatten den im Grunde genommen noch komplett zur Verfügung, da wir unser Auto erst um 22 Uhr am Flughafen Melbourne abgeben mussten.

Strahlender Sonnenschein, an die 30 Grad, blauer Himmel und in der Tourist-Info des Städtchens Colac eine der freundlichsten und komplettesten Beratungen, die man sich vorstellen kann.

Ein richtig nettes Städtchen, dieses Colac am gleichnamigen See, mit viel historischer Bausubstanz aus dem 19. Jahrhundert!
Hat Spaß gemacht da herumzuschlendern.
Das Mittagessen im empfohlenen Café des Botanischen Gartens haben wir vor lauter Schauen dann gerade noch so vor deren Pause geschafft.

Kirche….

Auf dem Weg durch den Park zu unserem Auto haben wir schon die vielen Hunderte von großen, Radau machenden Fruit Bats bemerkt, die in den Bäumen hingen und sich Luft zufächelten. So viel wir auch versucht haben, ordentliche Fotos oder Videos zu bekommen (abends sind wir nochmal eine Stunde auf der Lauer gelegen!), es ist nichts dabei herausgekommen. Wir wollten sie ja beim abendlichen Abflug zur Futtersuche erwischen, aber als wir um 18 Uhr los mussten Richtung Melbourne, war nur der Lärmpegel riesig, aber noch nicht der Hunger der Viecher.

… und Freimaurer in unmittelbarer Nachbarschaft.

Den Nachmittag über haben wir die vorgeschlagene Red Rock Rundfahrt gemacht, in die vulkanischen Landschaften noch etwas weiter nördlich vom Lake Colac. Die führte uns unter anderem zu Australiens größten natürlichen Salzsee, dem Lake Corangamite, Naturschutzgebiet und Oase für Zugvögel.

Aussicht vom Red Rock Lookout auf die Vulkanlandschaften und den Lake Corangamite im Hintergrund.

Ein wunderbarer letzter Tag einer Reise mit so vielen verschiedenen Eindrücken!
Wenn man mich fragen würde, was mir am besten an der GOR gefallen hat, würde ich sagen: das Hinterland.
Anders als am Vortag haben wir hier vom Tourismus fast unberührte Landschaften erlebt, die wir völlig für uns hatten.
Kleine Dörfer, einzelne Bauernhäuser, Felder abgegrenzt mit geschichteten Lavasteinmauern.
Szenen, bei denen man immer wieder das Gefühl hatte beinahe aus der Zeit gefallen zu sein.
So wie hier, in Fiddler’s Green.