Chhatra Sagar, Farm und Village Walk I

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Chhatra Sagar, der Farm und Village Walk, da habe ich mich nun wirklich lange davor gedrückt dazu etwas zu schreiben, denn ich habe viel zu viele Bilder gemacht, schon stundenlang gesichtet und sortiert, und es sind einfach immer noch zu viele um sie hier alle unterzubringen. Na, ich versuch’s mal.

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Zum Glück ist heute wieder einer dieser nasskalten Shanghai-Tage, an denen man sowieso am besten zuhause bleibt und Tee trinkt, da sitzt man dann doch gerne ein bisschen am PC und schwelgt in bunten Bildern. Aus Deutschland gibt es auch nur Hiobsbotschaften  von der Lufthansa. So wie es aussieht, wird auch am Freitag niemand hier bei uns ankommen. Besser ich schau weiter meine Bilder durch, bevor ich mich noch mehr aufrege, von hier aus kann man ja sowieso nix machen.

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Das war weit und breit der einzige Mann ohne Turban.

Nach der abendlichen Naturwanderung in Chhatra Sagar haben wir am nächsten Morgen die Farm und Village Tour ins Dorf direkt nebenan gemacht. Raj ist mit insgesamt vier Leuten im Jeep losgetuckert und wir sind überall stehengeblieben, wo es was Interessantes zu sehen gab.

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Unser Stopp auf dem Feld mit den Maiserntern war eigentlich gar nicht geplant, aber weil die Farben so schön aussahen, wollten wir unbedingt fotografieren und sind dann ziemlich lange ins Gespräch gekommen. Höhergestellte Inder aus der Stadt so wie Suki und Inder auf dem Land haben normalerweise nichts miteinander zu tun – das war für beide Seiten sehr interessant. Jeder war neugierig und aufgeschlossen und das Fotografieren und Fotografiertwerden hat allen Spaß gemacht.

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Die schönen Stoffe, der ganze Schmuck – und das zum Maisernten oder Felder hacken?
Wenn man ihre Behausungen ansieht, dann leben diese Leute nach unseren Maßstäben am Rande der Armut. Der zweite Blick zeigt viel Silber und Gold, das Männer und Frauen tragen, je mehr, desto besser.

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Die Arbeitspause wird einfach dort gemacht, wo man gerade ist. Wenn man Glück hat, gibt es ein bisschen Schatten, wie bei der Maisernterin mit ihrem Wassertopf, sonst unter der glühheißen Sonne bei 38 Grad – wobei die Einheimischen sagen, das sei doch noch recht erträglich. Man wendet einfach der Sonne den Rücken zu und der Schleier bietet auch ein bisschen Schutz.

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Im Dorf haben wir anschließend zur großen Begeisterung der Kinder die Schule angeschaut, und eine Runde zu Fuß gedreht, um uns mit verschiedenen Leuten zu unterhalten, ein paar Handwerker zu besuchen. Kommt alles demnächst.